Die Herkunft der Açaí Beeren

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Die Herkunft der Açaí Beeren

Ursprünglich vor allem in Süd- und teilweise auch in Nordamerika verwendet, wird die Acai-Beere auch in Europa immer bekannter. Grund dafür ist der hohe Anteil von Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien in der Beere.

Die Beeren verfügen über eine tiefblaue Farbe und ähneln in ihrem Aussehen den hier bekannten Blaubeeren stark. Sie werden zwischen einem und zwei Zentimeter groß. Die Acai-Beere ist die Frucht der Kohlpalme. Diese mehrstämmige Palmenart kommt in großen Beständen an besonders feuchten Standorten vor. Zum Beispiel in der Nähe eines Flusses oder auch dicht am Meer. Die Pflanze wächst in einem Korridor zwischen Mittel- und Südamerika, etwa zwischen Panama und Brasilien. Heute sieht sich die Kohlpalme einer Standortkonkurrenz durch Reis und vor allem Schrimpsfahren ausgesetzt. Es ist zu beobachten, dass die Pflanze immer weiter verdrängt wird.

Das verwundert umso mehr, als dass die Acai-Beere in einigen Teilen des Kontinents als ein Grundnahrungsmittel angesehen werden. In einigen Gegenden um den Amazonas sind die Beeren sogar das Hauptnahrungsmittel. Zubereitet wird die Nahrung, in dem das Fruchtfleisch mit Wasser vermengt wird. Daraus entsteht ein Sorbet oder auch ein Getränk. Der Geschmack der Beere wird als fettig bis erdig, leicht nussig beschrieben.

In den Vereinigten Staaten und in Europa ist die Acai-Beere in Form eines Pulvers bekannt, das gefriergetrocknet ist. Das liegt vor allem daran, dass die Beeren sehr empfindlich sind und den Transport aus dem Herkunftsländern nicht unbeschadet überstehen. Ebenso ist die Beere als Püree oder als Saft zu kaufen. Die Acai-Beere wird in Europa ebenfalls gerne mit anderen Früchten weiterverarbeitet, so zum Beispiel mit Äpfeln.

Die Acai-Beere enthält wenig Fett. Dafür jedoch Vitamin A und C, Eisen und Calcium sowie Glutamat. Ölsäure, Linolensäure und Palmitinsäure ergänzen die Inhaltsstoffe.

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